Teilnahmebedingungen

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Anmeldeformular

Wer kann mitmachen?

Bewerben kann sich jede Profi-Köchin und jeder Profi-Koch mit einem Wohnsitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Südtirol. Bewerbungen für die jeweiligen Vorfinale der vierten Auflage sind bis zu den unten genannten Fristen jederzeit möglich!

Bewirb dich!

Step 1: Unverbindliche Online-Anmeldung

Über das digitale Anmeldeformular kannst du dich unverbindlich für die Teilnahme an einem der vier Vorfinale registrieren. Hier gibst du deine persönlichen Daten ein und lädst einen digitalen Lebenslaufs hoch. Daraufhin erhältst du alle weiteren Informationen per E-Mail.

Step 2: Menüvorschlag

Der erste Schritt ist geschafft – jetzt heißt es dranbleiben! Nach der Online-Anmeldung musst du uns das Rezept eines Drei-Gang-Menüs (Vorspeise, Hautgang, Dessert) einreichen. Der Wareneinsatz darf dabei pro Menü einen Wert von 16 € / 20 CHF nicht überschreiten und das Gesamtgewicht eines Menüs sollte bei etwa  500-600 Gramm pro Person liegen (weitere Hinweise s. unten). Das Rezept und die Kalkulation  werden in dieses Rezeptformular eingetragen.

Erst wenn dein Menüvorschlag (s. Rezeptformular oben) bis zur jeweiligen Bewerbungsfrist (8 Wochen vor dem Event) per E-Mail an info@kochdesjahres.de bei uns eingegangen ist, gilt die Bewerbung als offiziell und abgeschlossen!

Auswahlverfahren

In dem schriftlichen Vorentscheid werden aus allen Bewerbern sechs Teilnehmer pro Vorfinale ausgewählt, die dann auf einem der vier Vorfinale im Live-Wettbewerb gegeneinander antreten. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt anonym und unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht und Erfahrung: Einzig die erbrachte Leistung – das eingesandte Menü – wird gewertet! Der Erst- und Zweitplatzierte Kandidat jedes Vorfinales qualifiziert sich für das Finale auf der Anuga 2017.

Die Termine

In der vierten Auflage 2016-17 finden insgesamt vier Vorfinale statt, in denen sich jeweils die zwei Erstplatzierten für das Finale auf der Anuga 2017 qualifizieren.
Für folgende Termine sind Bewerbungen möglich:

1. Vorfinale: 25. April 2016 in Achern/Baden-Baden (D)
Bewerbungsschluss: 25. Februar 2016

2. Vorfinale: 10. Oktober 2016, Salzburg (A)
Bewerbungsschluss: 10. August 2016

3. Vorfinale: 03. April 2017, Hennef (D)
Bewerbungsschluss: 03. Februar 2017

4. Vorfinale: 12. Juni 2017, Hamburg (D)
Bewerbungsschluss: 12. April 2017

Das Finale: 09. Oktober 2017, Anuga Köln (D)

Jeder Teilnehmer kann sich für ein oder mehrere Vorfinale seiner Wahl bewerben. Für jede Bewerbung muss eine neue Menü-Kreation eingeschickt werden.

Die Herausforderung: 3 Gänge, fünf Stunden, 18 Teller

Jeder Wettbewerbsteilnehmer hat auf dem Vorfinale für die Zubereitung seines Drei-Gang-Menüs fünf Stunden Zeit. Das Menü muss in sechsfacher Ausführung zubereitet werden: vier Menüs zur Verkostung durch die Jurymitglieder, ein Menü zur Ausstellung im Jury-Raum und ein Menü für den Ausstellungsraum zur Präsentation vor dem Publikum.

Ablauf und Arbeitsweise

Die Kandidaten betreten im Abstand von 25 Minuten die Küche. Die Reihenfolge wird ausgelost. Die Vorstellung der Menüs („Servicezeit“) erfolgt in derselben Reihenfolge und in 25-minütigen Abständen. Im Anschluss an die fünf Stunden Vorbereitungszeit müssen innerhalb von 15 Minuten alle drei Gänge sechsmal geschickt werden – das sind 18 Teller!

Besonderheiten können bei der technischen Fragerunde am Vortag des Wettbewerbs mit der technischen Jury abgestimmt werden. Die technische Jury hat das Recht, den Teilnehmern bestimmte Hilfestellungen durch die Assistenten zu untersagen. Es sollte für die technische Jury stets klar erkennbar sein, dass der Teilnehmer für das Menü federführend ist. Daher sollte der Koch derjenige sein, der filetiert, schneidet, brät, kocht, würzt tourniert usw.

Allgemeine Regeln für die Menüs

Das Gesamtgewicht des Menüs pro Person liegt zwischen 500-600 Gramm und die Kosten des Warenkorbs bei max. 16 Euro / 20 CHF pro Person. Die Zusammensetzung soll ausgewogen sein, mit angemessenen Anteilen an Vitaminen, Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett und Ballaststoffen. Folgende Produkte sind in der nachstehend beschriebenen Weise halbfertig erlaubt:

– Gemüse/Salat/Pilze/Früchte (geputzt, aber weder geschnitten noch geformt)
– Kartoffeln (sauber und geschält, aber weder geschnitten noch geformt)
– Zwiebeln (geschält, jedoch nicht geschnitten)
– Grundmassen dürfen halb oder ganz vorbereitet werden
– Als Grundlagen dienende Fonds und Brühen dürfen bereits fertig oder halbfertig mitgebracht werden
– Grundzutaten dürfen zuvor gewogen und abgemessen werden
– Fisch darf vorher geschuppt bzw. in Filets geschnitten werden, grätenfrei und in Portionen
– Fleisch darf vorher entbeint und portioniert werden
– Für Desserts dürfen fertige Biskuits verwendet werden
– Garnierungen mit langer Kochzeit dürfen am Tag des Wettbewerbs zubereitet mitgebracht werden

Sämtliche Lebensmittel, die bei der Herstellung der Gerichte zum Einsatz kommen, werden von den Preisrichtern vor Beginn des Wettbewerbs begutachtet. Die endgültige Punktwertung erfolgt nach Inspektion der Küche, in der das Menü zubereitet wurde.

Der Assistent

Der Teilnehmer oder die Teilnehmerin arbeitet mit einem Assistenten seiner Wahl zusammen. Er darf den Kandidaten bei Folgendem unterstützen:

– Er darf Lebensmittel aus dem Kühlhaus holen und bringen.
– Er darf den Arbeitsplatz reinigen.
– Er darf Arbeitmaterial reinigen bzw. spülen.
– Er darf Obst und Gemüse waschen und schälen (allerdings nicht in Form bringen).
– Er darf bei der Präsentation des Menüs Teller mitanrichten.
– Er darf hergestellte Produkte abfüllen.
– Er darf jegliche Art von Maschinen bedienen.
– Er dürfte beispielsweise einen Spinat- oder Gemüsemantel legen.
– Er darf Knochen und Gräten zerkleinern.
– Er darf Mirepoix schneiden.
– Er darf Suppen und Saucen passieren.
– Er darf Pürees pürieren und passieren.
– Er darf Farcen passieren.

Die Zusatzherausforderung: Friesenkrone SJØ-Challenge

Des Weiteren muss jeder Teilnehmer einen „Gruß aus der Küche“ mit SJØ, norwegischem Matjes von Friesenkrone, zubereiten. Dieser Gang wird unabhängig von dem 3-Gang-Menü von einer Publikumsjury bewertet und ist Grundlage für die Vergabe des Sonderpreises durch den Hauptsponsoren Friesenkrone.

Die hochkarätige Jury: anspruchsvoll, fair und transparent

Die Beurteilung der Teilnehmer liegt in den Händen der Tasting Jury und der technischen Juroren, die sich auf unterschiedliche Bereiche konzentrieren:

In der Tasting Jury sitzen internationale Sterneköche und Gastrokritiker höchsten Ranges, darunter der Präsident des Wettbewerbs Dieter Müller, Thomas Bühner (La Vie***, Osnabrück), Sebastian Frank (Horváth**, Berlin), Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube***, Baiersbronn) und viele andere. Sie verkosten die Gerichte und orientieren sich dabei an den Kriterien Geschmack, Textur, Technik, ästhetische Präsentation sowie Präzision in der Ausführung.

Die Technische Jury bewertet dagegen die Zusammenarbeit von Koch und Assistent, Abfallvermeidung, Sauberkeit und Hygiene, sowie das Zeitmanagement am Pass. Sie kann Kandidaten bei grobem Regelverstoß disqualifizieren.

Punktewertung

Pro Gang können maximal 30 Punkte erreicht werden. Die Punktewertung der Tasting Jury geht mit 70%, die der technischen Jury mit 30% in die Gesamtwertung ein. Der Transparenz des Wettbewerbs wird oberste Priorität eingeräumt. Daher werden alle Bewerbermenüs mit einer Nummer statt dem Namen des Kochs versehen.

Allgemeine Regeln für Teilnehmer und Preisrichter

Nachstehende Liste soll Köchen und Preisrichtern als Orientierungshilfe dienen und sie über die allgemeinen Grundregeln informieren. Grundkriterium für die Bewertung durch die Jury ist das eingereichte Rezept mit der Beschreibung von Zutaten und den bei ihrer Verarbeitung verwendeten Verfahren. Zutaten und Zubereitung müssen mit dem Hauptbestandteil des Gerichts harmonieren, so dass insgesamt die Standards einer ausgewogenen Ernährung erfüllt sind.

– Es wird empfohlen, in der Küche möglichst praktische Verfahren und Methoden anzuwenden und unnötige Elemente wegzulassen.
– Der Tellerrand darf keine Verzierungen oder dekorative Elemente aufweisen.
– Das Fleisch muss sauber geschnitten präsentiert werden und einen optimalen Garungsgrad (medium) aufweisen; zu keinem Zeitpunkt des Wettbewerbs darf es tropfen oder seine Konsistenz verlieren.
– Obst und Gemüse sollte geschnitten und gleichmäßig geformt präsentiert werden.
– Die Organisation behält sich das Recht an sämtlichen Rezepten und Fotos aller Teilnehmer, einschließlich der Finalisten und Gewinner, sowie das Recht auf Verwendung der Bilder der Gewinner vor.

Richtlinien

– Originalität
– neue Konzepte und Ideen (Innovation)
– zahlenmäßige Harmonie bei Fleischportionen und dekorativen Elementen
– passende Kombination von Geschmack, Farbe und Präsentation
– harmonische Anordnung der Farben
– appetitliches Aussehen; der Charakter der Produkte soll erhalten bleiben
– angemessene Garzeiten aller Zutaten
– ansprechende Präsentation der Fleischscheiben bzw. –streifen;
– Anordnung nach Größe
– Die Bezeichnung der Gerichte muss den traditionell geprägten
– Namen entsprechen
– Papierservietten sollen nur zum Einsatz kommen, wenn es sich um intensiv gebratene Speisen handelt; Spitzenpapiere u.Ä. sind nicht gestattet.
– Gemüses.fte (Soßen), Fleischbrühe oder Fischsud müssen so serviert
– werden, dass das allgemeine Erscheinungsbild des Gerichts nicht
– beeinträchtigt wird.

Gründe zur Disqualifikation

– Bekanntgabe des Menüs an außenstehende Personen, die nicht zur Organisation des Wettbewerbs gehören
– Nichtpräsentation der Wettbewerbsmarke: Jede externe Mitteilung (z.B. Fotoaufnahmen für Zeitschriften, Zeitungen, Blogs u.ä.) hat mit der Wettbewerbsmarke zu erfolgen, d.h. mit der von der Organisation überlassenen Kochjacke
– Plagiat: Bei den verschiedenen Gängen des Menüs muss es sich um Originale handeln, die von dem Koch selbst eigens für den Wettbewerb kreiert wurden.
– Unkollegiales Verhalten gegenüber einem anderem Wettbewerbsteilnehmer sowie Täuschungsversuche gegenüber der Jury können ebenfalls zum Ausschluss des Wettbewerbs führen.

Der Gewinner von Koch des Jahres darf sich nicht erneut dem Wettbewerb stellen.

Das Finale: mit dem Titel „Koch des Jahres“ hoch hinaus!

Die Jury hat auf den vier Vorfinalen die sechs besten Teilnehmer für das Finale ausgewählt. Diese Finalisten treten auf der weltgrößten Ernährungsmesse Anuga in Köln gegeneinander an, um einen der begehrtesten  Titel der Branche zu gewinnen. Neben der renommierten Auszeichnung zum „Koch des Jahres” sind Preisgelder* in Höhe von insgesamt 15.000 Euro ausgeschrieben. Den Gewinner erwartet darüber hinaus ein enormer Karrieresprung, der mit einer großen medialen Aufmerksamkeit einhergeht.

*Die Preisgelder werden zu Beginn des folgenden Kalenderjahres ausgezahlt.

Wenn du noch Fragen zum Regelwerk hast, kannst du uns gerne kontaktieren!