Erklärung der Pflichten und Rechte des Teilnehmers von Koch des Jahres:

1. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, der Organisation personenbezogene Daten zur Verfügung zu stellen. Bei Änderungen dieser Daten, ist die Organisation rechtzeitig zu informieren.

2. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, während der Veranstaltung die Kochjacke von „Koch des Jahres“, bis zum Ende des Events (inklusive Preisverleihung und nachträgliche Fotoshooting), zu tragen.

3. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, an den verschiedenen Fotoshootings, und immer mit der Kochjacke von Koch des Jahres, teilzunehmen. Die Organisation behält das Recht an sämtlichem Bild- und Tonmaterial der Veranstaltungen „Koch des Jahres“, Rezepten und Fotos aller Teilnehmer, einschließlich der Finalisten und Gewinner, sowie das Recht auf Verwendung der Bilder der Gewinner vor.

4. Beim Kochwettbewerb werden den Teilnehmer verschiedene Utensilien (z.B Kochmesser) zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmer müssen solche Utensilien im gleichen Zustand zurück lassen, in dem sie diese bekommen haben. Die Teilnehmer haften für diesen Zeitraum für die ihnen zur Verfügung gestellten Utensilien. Die Teilnehmer sind ebenfalls dazu verpflichtet, ihren Arbeitsplatz und die genutzte Fläche sauber zu hinterlassen.

5. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, mit der Presse zusammenzuarbeiten. Diese Pflicht kann wegen beruflicher Gründe, Krankheit oder anderer der Organisation rechtzeitig mitgeteilter persönlicher Gründe entfallen. Bei Interviews oder anderen Auftritte in der Öffentlichkeit ist die Kochjacke vom Koch des Jahres zu tragen.

6. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, jegliche Zusammenarbeit mit der Presse der Organisation zeitnah mitzuteilen.

7. Die Organisation behält sich das Recht vor, die personenbezogenen Daten, Bilder, Rezepte, Videos und andere Angaben an die Partner von „Koch des Jahres“ weiter zu leiten.

8. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, den Wareneinsatz von maximal 96,- Euro (16€/Person) für den Wettbewerb selbst zu tragen.

9. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, nur von ihm selbst entwickelte und originelle Rezepte für seine Bewerbung spätestens vier Wochen vor der entsprechenden Veranstaltung einzureichen. Sollte dieser Punkt nicht vom Teilnehmer berücksichtigt werden, kann er auch nach seiner Teilnahme an der Veranstaltung rückwirkend disqualifiziert werden. Im Falle, dass dieser Teilnehmer sich für das Finale qualifiziert hat, erhält sein Nachfolger nach Punkten seinen Platz im Finale.

10. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, an den verschiedenen Aktivitäten am Tag der Veranstaltung bis zum Ende des Events mitzuwirken, um zum Erfolg der Veranstaltung beizutragen.

11. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, an der technischen Fragerunde vor der Veranstaltung teilzunehmen.

12. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, mit der Organisation zu kooperieren.

13. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, während und nach der Veranstaltung durch sein Verhalten und Auftreten weder der Veranstaltung noch den beteiligten Partnern und Personen zu schaden.

14. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, während und nach der Veranstaltung den guten Umgang zu wahren und die Richtlinien des Wettbewerbs zu respektieren. Im Falle, dass ein Teilnehmer einen Verstoß gegen die Richtlinien des Wettbewerbs oder unkollegiales Verhalten beobachtet, ist er verpflichtet, dieses sofort der Organisation mitzuteilen. Die Organisation behält sich das Recht vor, nach ihrem eigenen Ermessen zu handeln.

15. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, gegebenenfalls seine eigenen Utensilien (mit Ausnahme des offiziellen Geschirrs der Veranstaltung) mitzubringen. Der Teilnehmer erhält vorab eine Hardwareliste mit zur Verfügung gestellten Geräten, die er gegebenenfalls selbst ergänzen muss. Vor, während und nach der Veranstaltung ist der Teilnehmer für seine eigenen Geräte verantwortlich. Die Organisation übernimmt keinerlei Haftung.

16. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, vor der Veranstaltung Stillschweigen über das Wettbewerbsmenü zu wahren. Veröffentlichungen jeglicher Art sind untersagt und nur nach Absprache mit der Organisation möglich.

17. Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, die Startnummer sowie die Menü/Teilnehmerzahl bis zum Ende der Veranstaltung geheim zu halten. Es ist untersagt, Einzelheiten oder Hinweise, welche zur Identifizierung eines Menüs führen können, an Dritte mitzuteilen.

18. Die nicht Erfüllung von den oben genanten Pflichten kann zur unmittelbaren oder rückwirkenden Disqualifizierung des Teilnehmers führen. Diese kann zur Aberkennung des Titels und damit zusammenhängenden Leistungen führen.


Rechte:

1. Der Teilnehmer und sein Assistent haben das Recht auf eine von der Organisation gebuchte und bezahlte Übernachtung in einem Doppelzimmer. Wird dieses Recht nicht in Anspruch genommen, muss dies der Organisation rechtzeitig mitgeteilt werden. Alle zusätzlichen Übernachtungen, sei es für den Teilnehmer oder Dritte, sowie Reisekosten und Verpflegung werden vom Teilnehmer selbst getragen.

2. Der Teilnehmer hat das Recht auf Verpflegung während des Wettbewerbs. Diese wird von der Organisation bereitgestellt.

3. Der Teilnehmer hat Anspruch auf fünf kostenlose Einladungen zur Veranstaltung.

4. Der Teilnehmer hat das Recht, im Bezug auf den Wettbewerb „Koch des Jahres“ von Grupo Caterdata S.L. als Teilnehmer, Finalist oder Sieger, je nach Ergebnis, genannt zu werden und diese Bezeichnung in der Öffentlichkeit zu tragen.

5. Der Teilnehmer hat das Recht, nach der Veranstaltung die genaue Punktezahl durch die Juroren zu erfahren.

Teilnehmer (4. Vorfinale. Hamburg)

Alexander Krob, Finalist 2010-11
Schlosshotel Freisitz Roith (Gmunden, Österreich)

(Gmunden, 19. September 2011)

Lieber nett als wichtig

Beim letzten Vorfinale von Koch des Jahres qualifizierte sich der Österreicher Alexander Krob als Zweitplatzierter für das Finale. Der Executive Sous Chef des Schlosshotel Freisitz Roith in Gmunden wird somit im Oktober mit seinem charakteristischen Stil antreten, um sich den Titel „Koch des Jahres“, das Preisgeld von 12.000 Euro und internationales Renommee zu erkochen.

Das Backen seiner ersten Sachertorte im Alter von sechs Jahren endete zwar aufgrund von Mehllöchern in Tränen, legte für ihn jedoch den Grundstein für seinen Werdegang als Koch. Zu seinen vielseitigen Stationen gehören das Restaurant Hanner, das Trofana Royal in Ischgl, das Restaurant Iuno in Münchendorf und das Restaurant Vincent in Wien. Während dieser Zeit ging er seiner Leidenschaft aus Kindertagen nach und war 2005 Chef Patissier der Jugendnationalmannschaft der Köche Österreichs. 2010 qualifizierte sich der gebürtige Wiener als einer der neun Finalisten im Wettbewerb „Die Jungen Wilden“.

Den Feinschliff erhielt der 25-Jährige bei Praktika in renommierten Häusern wie dem Restaurant Amador in Deutschland und dem Restaurant Noma in Dänemark. „Dabei habe ich vor allem gelernt, dass alle am Ende mit Salz und Wasser kochen“, fasst er seine Erlebnisse mit einem Zwinkern zusammen.

Kulinarische Landschaftsarchitektur

Optisch stach das Menü von Krob beim Hamburger Vorfinale von Koch des Jahres besonders hervor und brachte ihm das Lob der hochkarätigen Juroren ein. Der Executive Sous Chef legte großen Wert darauf, beim Wettbewerb seinem eigenen Stil treu zu bleiben. „Ich dachte nicht, dass wir gewinnen würden. Ich wusste aber, wenn ich mich bei den Juroren als Koch mit dem Knochen auf dem Teller vorstelle, erinnern sie sich wenigstens an mich“, lacht Krob.

Krob definiert seinen persönlichen Stil als kulinarische Landschaften oder für ihn typisches „geordnetes Chaos“. Die Idee, Gerichte zu entwerfen, die Regionen widerspiegeln, entstand zufällig. „Ich wollte etwas Neues ausprobieren, ein Tier und dessen Eindrücke darstellen oder ein Dessert kreieren, das einen Ort repräsentiert. Ich lasse gerne die Optik für mich spielen, aber sie muss Hand in Hand mit dem Geschmack gehen“, erklärt der 25-Jährige.

Neben langen Autofahrten und seiner Dusche dient ihm dabei auch ein Spaziergang im Wald als Quelle seiner Inspiration. „Ich bin gerne in der Natur und besonders im Wald. Da finde ich immer etwas, das mir gefällt, schmeckt und gut zu meinem Stil passt“, erläutert der Wahl-Gmundener.

Die positive Resonanz und der Einzug ins Finale bestätigen Krob. „Ich kann jedem Bewerber bei Koch des Jahres nur raten: Mach dein Ding! Jeder sollte seinen Stil vertreten und genauso sollte sich auch der Gast immer wieder auf eine neue geschmackliche Reise einlassen“, ermutigt der Finalist.

Zukunft als Taxifahrer

Trotz aller Individualität bei seinen Kreationen, stehen für Krob Kollegialität und Fairness an erster Stelle. „Beim Hamburger Vorfinale kochte natürlich jeder gegen jeden, aber alle waren sehr freundlich und auch hilfsbereit. Das war wirklich einmalig und ich hoffe, dass das in Köln beim Finale genauso ist“, unterstreicht er. „Mein Team spielt für mich eine sehr große Rolle. Schließlich entstehen die meisten Ideen und Kreationen in Zusammenarbeit und sind nicht nur einer Person zuzuschreiben.“ Dabei hält sich der bekennende Electro-Fan an sein Credo: „It's nice to be important, but it's more important to be nice.“

Als Sieger beim Finale von Koch des Jahres würde Krob sich von dem Preisgeld von 12.000 Euro ein Auto finanzieren und auf kulinarischen Reisen seinen Horizont erweitern. Das Restaurant Alinea in Chicago steht dabei ganz oben auf seiner Liste. Jedoch sieht er seiner beruflichen Zukunft skeptisch entgegen. „Jeder Taxifahrer, mit dem ich bis jetzt in Wien gefahren bin, war Koch“, erklärt er seine Bedenken. Da bleibt nur zu hoffen, dass er sich seinen Traum von einem Haus am See erfüllt, das sicherlich Anreiz zu weiteren kulinarischen Landschaften bieten würde.

Hauptsponsoren

Nebensponsoren

Grupo Caterdata Concurso Cocinero Chef Services Sephoreca

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