Frédéric Morel

Melanie Bauer Photodesign / www.mb-photodesign.com
copyright by Koch des Jahres/Melanie Bauer Photodesign
copyright by Koch des Jahres/Melanie Bauer Photodesign

© Melanie Bauer Photodesign

Frédéric Morel / Se7en Oceans, Hamburg

Menü:
– Gänseleber / Aal / Apfel (einmal anders)
– Ibérico Schwein / Maniok / XO
– Aprikose / Mandeln / Ingwer

Als „eine klassische Basis mit moderner Technik und Anrichteweisen und natürlich bretonischen Einflüssen“ umschreibt Fréderic Morel seinen Stil. Der bretonische Touch ist auf die Herkunft des 26-jährigen zurückzuführen, der in der Bretagne geboren wurde. Obwohl er schon länger nicht mehr dort lebt, prägt ihn seine Heimat immer noch stark. Vielleicht ist das auch dem Umstand zu verdanken, dass in Fréderics Familie im typisch französischen Stil die kulinarische Kultur intensiv gepflegt wurde. Aber auch über Frankreich hinaus ist der Bretone herumgekommen – das „Lords of the Manor“ in Upper Slaughter in Großbritannien hinterließ ebenso bleibende Eindrücke wie das Restaurant Vendôme in Bensberg, wo ihn vor allem die Arbeit des Sous Chef Dennis Jahn imponierte: „Er ist einer der stärksten Köche, die ich kenne – seine Ideen und Techniken habe ich noch nirgendwo anders gesehen!“ beschreibt Fréderic Morel seine ersten Erfahrungen in einem 3-Sterne-Restaurant. Immer leicht hatte es der gebürtige Bretone entlang seiner Laufbahn aber nicht. Unter Oliver Bellin im französischen „Restaurant Auberge des Glazicks“ in Plomodiern wurde der junge Koch oft gebrochen und an seine Grenzen gebracht, wie er erzählt, aber gerade diese Erfahrungen sieht Fréderic rückblickend als äußerst wertvoll an. Heute ist Fréderic Morel Sous Chef im Se7en Oceans in Hamburg und möchte dem Gast vor allem eines bieten: Gutes, klares und verständliches Essen mit Suchtfaktor. „Der Gast soll nicht mehr viel nachdenken müssen, sondern vom Geruch und Geschmack so sehr begeistert sein, dass er gar nicht mehr aufhören möchte zu essen!“