Igor Ferri

Igor Ferri
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© Melanie Bauer Photodesign

Igor Ferri / Trattoria la Stalla, Hambach

Menü:
– In Salz mariniertes Ei auf Tomatentatar, geliertes Olivenciabatta, Prinzessbohnen, Erbsen und Olivenölkapseln
– Kaninchenrückenfilet in Parmesan-Mürbeteig, Schwarzwurzelcreme, Wurzelgemüse an Knoblauch-Chili-Olivenöl
– Cannolo aus Lavendel und Zitronen, mit weißer Schokolade aromatisierte Vanilletomaten, Macarons, Safran Panna Cotta, Pistaziengel, Walnuss-Sponge

Igor Ferri verzichtet in seinem Menü bewusst auf Edelprodukte: „Ich wollte demonstrieren, was man alles mit einfachen und preiswerten Zutaten kreieren kann.“ Der gebürtige Italiener liebt es, auf den ersten Blick unscheinbare Produkte mit modernen Techniken zu verarbeiten und zu einem Geschmackserlebnis zu verbinden. Sein Stil ist weitgehend von der mediterranen Küche geprägt, was mit einem Blick auf seinen Lebensweg nicht verwundert: Geboren in Rom ist Igor nach der Trennung seiner Eltern bei seiner Großmutter aufgewachsen und musste schon früh selbstständig werden. Die großmütterliche Küche war der Ort, an dem er seine Leidenschaft für das Kochen entfachte und sich früh übte – derart früh, dass er bereits mit 12 Jahren seine erste Sommersaison als Beikoch in einem Hotel antrat. Seit Igor mit 20 Jahren nach Deutschland kam, hat seine Experimentierfreudigkeit nach dem Motto „Learning by doing“ nicht nachgelassen: „In meiner Berufsbahn hatte ich keine große Lehrer und was ich kann und weiß, habe ich mir im Laufe der Jahre selbst beigebracht. Ich recherchiere, lese und experimentiere viel, auch in meiner Freizeit!“ erklärt der 39-jährige. Kämpfernatur durch und durch hat sich Igor Ferri seit 2011 bereits dreimal für den Koch des Jahres beworben und will die Gelegenheit beim Vorfinale in Hamburg nutzen, sein Können unter Beweis zu stellen: „Ich werde alles geben, um ins Finale zu kommen!“