Jonah Ramos

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© Melanie Bauer Photodesign

Jonah Ramos / „Maíz Taqueria“, Würzburg

Menü:
Vorspeise: Kohlrabi/ Zitrone/ Horchata/ Schwarzwälder Schinken/ Saibling
Hauptgang: Lamm/ Mole/ Zwiebel/ Kichererbsen Churro/ Süsskartoffel/ Pistazie
Dessert: Karotte/ Olive/ Ziegenmilch/ Anis/ Malz/ Baba au Mezcal

Jonah Ramos hat schon früh bemerkt, dass er sich durch das Kochen ausdrücken kann und ganz schlicht das Essen liebt. Der 32-jährige Koch ist in den USA geboren, in Deutschland aufgewachsen und hat hispanische Wurzeln.

Seine Lehre legte das wichtige Fundament für seine spätere Laufbahn. Währenddessen hatte der begeisterte Koch einen Ausbilder, der sich als wahrer Lehrmeister und Mentor erwies. Jonah hat danach in zahlreichen Restaurants rund um Würzburg und Köln gearbeitet, doch auch Stationen, wie Gloucester in Massachusetts, USA und Sylt sind wichtige Etappen seiner Karriere. Besonders bedeutend war für Jonah die Zeit im „Schwarz das Restaurant“ in Heidelberg, weil er dort mit Robert Rädel und Tristan Brandt zusammen arbeiten konnte.

So verwundert es nicht, dass er all die Erfahrung nutzte, um sich selbstständig zu machen. In seinem Restaurant „Maíz Taqueria“ in Würzburg, bringt er seine Nationalität und Wurzeln gekonnt auf den Teller.

Zu seinen Vorbildern gehören Olivier Roellinger, Andree Köthe, Thomas Keller, David Chang und Henry Grätz, um nur einige zu nennen. Die beste Inspiration für den ausgeglichenen Koch ist die Stille.
Jonah Ramos kocht intuitiv und undogmatisch. Besonders die Liebe zu Gewürzen hat seine Art zu kochen sehr geprägt. Sein Küchenstil ist wie er, eine Mischung aus deutsch, amerikanisch und mexikanisch.
Diese Kombination findet man auch in seinem Menü wieder, in dem er subtil mexikanische Geschmäcker mit saisonalen Produkten aus der Region vereint. Kräftige Aromen und bedingungslose Produktqualität sind für ihn besonders wichtig. Er kocht viel über offenem Feuer, verwendet dementsprechend eher traditionelle Techniken.

Inspirieren lassen hat er sich von der Jahreszeit und dem Versuch von einem Produkt so viel wie möglich respektvoll und hochwertig zu verwerten.
Wenn Jonah nicht gerade in der Küche steht verbringt er viel und gerne Zeit mit seiner Familie und dass ist nur allzu gut zu verstehen, denn der stolze Familienvater wurde gerade erst das dritte Mal Papa. Herzlichen Glückwunsch!