Trendsetting in Salzburg: Rückblick auf die #servusedition

*DATUM* 27.04.2015
*ORT* Scheck-In Kochfabrik / Achern
*ANLASS* Drittes Vorfinale des Wettbewerbs  "Anuga Koch des Jahres 2014/2015"
*RECHTE/PFLICHTEN* Nutzungsrechte für "Anuga Koch des Jahres" und assoziierte Unternehmen räumlich und zeitlich uneingeschränkt, medienunabhängig, im Rahmen der Berichterstattung über den Event. Bei Veröffentlichung ist lt. §13 UhrG der Urheber zu nennen (Foto: Koch des Jahres/Melanie Bauer Photodesign). No model release!

Trendsetting in Salzburg: Rückblick auf die #servusedition

Dass Koch des Jahres kein reiner Wettbewerb wie jeder andere ist, haben wir mit euch zusammen spätestens in Salzburg bewiesen: Genießen mit allen Sinnen, hochwertige Produkte, lehrreiche Workshops und Shows, ausgefallene Kochinnovationen sowie eine Atmosphäre, die ein einzigartiges Zusammengehörigkeitsgefühl der „Familia“ schafft. All das stand ebenfalls im Vordergrund der #servusedition. Aber was genau waren und sind die Trends, die im vergangenen Oktober in Salzburg aufgezeigt wurden? In diesem Newsletter lassen wir die Geschehnisse unseres österreichischen Trendsetting-Events noch einmal Revue passieren und zeigen euch damit, warum es sich lohnt, sich für das 3. Vorfinale zu bewerben!

Koch des Jahres #servusedition am 10. Oktober 2016 in der PANZERHALLE Salzburg
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Koch des Jahres #servusedition am 10. Oktober 2016 in der PANZERHALLE Salzburg
Europäische Gastroinspirationen: authentisch und mit der richtigen Portion Mut zu verrückten Ideen

Nachhaltig und transparent: Dies sind die Schlüsselwörter zu erfolgreichen Gastrokonzepten, bestätigten auch Starköche, Jurymitglieder, Teilnehmer und Besucher in Salzburg einstimmig. Dabei zeichnet sich ab, dass diese Prämissen über einen einfachen modischen Trend hinausgehend dauerhaft für Rentabilität sorgen können. Bekannte Köche wie Roland Huber (Le Ciel*, Grand Hotel Wien), Andreas Senn (Senns Restaurant**, Salzburg), Sebastian Frank (Horvath**, Berlin) und Stefan Lenz (Tennerhof, Kitzbühel) setzen diesen Küchenstil mit einer guten Portion Regionalität nach ihren individuellen Interpretationen für die österreichische Kulinarik um. „Heimatverbunde Gerichte, natürlich interpretiert und mit hochwertigen Produkten verfeinert – das sind die Grundzüge meiner Küche“, erklärt Stefan in seinem Workshop „Heimatmenü“ by Knorr Professional. Oriol Castro (Disfrutar*/Compartir, Barcelona) demonstrierte, wie qualitativ hochwertige Gerichte aus seiner Heimat Barcelona unter Einsatz innovativster Techniken Gästen den Atem rauben können. „Nicht ohne mein Gemüse“ lautet das Motto darüber hinaus – auch in der traditionell fleischliebenden österreichischen Küche. Zudem begeistert Foodcraftig derzeit europa- und weltweit die Gäste: handwerklich selbstkreiertes Essen mit hochwertigen Produkten und am liebsten légère als Streetfood serviert. Die BurgerCraft Kampagne von Servicebund zeigt euch beispielhaft, wie man diesen Trend angehen kann.

Sich die kindheitliche Tugend der Experimentierfreude beizubehalten, bringt Köchen und Restaurants letztendlich den unbezahlbaren Ruf als Trendsetter. Diese Eigenschaft bewies Sebastian Frank einmal mehr auf der #servusedition und präsentierte seine Erfindung der bis zu 12 Monaten gereiften Salzteigsellerie. Die Live-Show könnt ihr unverblümt und pur bei Youtube ansehen. Nicht zuletzt zählt die eigene kreative und individuelle Note bei der Umsetzung – sei es in der Küche, der Architektur und des Designs der Location oder gar in der Freizeit. Nick Brils (The Jane**, Antwerpen) Kirchen-Sternerestaurant mit Künstleratelierküche inspirierte die Zuhörer beim Live-Interview zu zu solch abgefahrenen Konzepten.

Koch des Jahres #servusedition am 10. Oktober 2016 in der PANZERHALLE Salzburg
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Sternegenüsse gepaart mit dem passenden Premiumwein von Ômina Romana

3 Spitzenchefs. 3 Komponenten. 3 Premiumweine. Mit Spannung wurden die unterschiedlichen Interpretationen der berühmten iChefs Stefan Lenz (Tennerhof Kitzbühel), Roland Huber (Le Ciel*, Wien) und Maximilian Aichinger ([wer ist] Stratmann, Salzburg) in der PANZERHALLE verfolgt. Vorgegeben waren die drei Komponenten Reh, Kürbis und Kernöl. Die Ergebnisse aber trugen jeweils eine klare Handschrift der Küchenkünstler.

Ein besonderes Highlight der Show war das Pairing mit den korrespondierenden Premiumweinen vom Weingut Ômina Romana aus Italien, in der Nähe von Rom. Weinexpertin Beate E. Wimmer hatte charaktervolle Weißweine im Gepäck und zeigte die Harmonie zur Speise von Stefan Lenz mit dem Chardonnay aus der ARS MAGNA-Linie. ARS MAGNA bedeutet große Kunst und die zeigte sich beeindruckend dem gespannten Publikum. Die Aromen von Aprikose, feiner Bourbon-Vanille, karamellisierten Orangenzesten und Süßholz verschmolzen perfekt mit dem Kitzbühler Rehrücken. Eine perfekte Symbiose zweier Entertainer, die sich auf Augenhöhe begegneten.

Die Weine von Ômina Romana erfreuen sich sehr großer Beliebtheit besonders in der TOP-Gastronomie und sind perfekte Speisenbegleiter.

TOP-Chefs wie Heinz Beck, Kevin Fehling, Dieter Müller und Thomas Bühner zeigen sich beeindruckt von der Tiefe und Komplexität der Weine und empfehlen ihren Gästen gerne diese Tropfen als Menü-Begleiter zu ihren außergewöhnlichen Kreationen.

>> Kostenlos für euch: Das Rezept des Kitzbüheler Rehrückens von Stefan Lenz
>> Und hier bekommt ihr den dazu passenden Wein von Ômina Romana

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Ambiente auf dem Marktplatz der Patissier des Jahres #servusedition am 9. Oktober 2016 in der PANZERHALLE Salzburg
Marktplatz-Trends: Produkte, die die Szene aufmischen

Allerlei Neuigkeiten in Sachen Trendprodukten, -services und -techniken gab es auf dem Ausstellermarktplatz zu bewundern. Der innovative SJØ-Matjes bestach nicht nur die Jury als Gruß aus der Küche – auch Gastronomen und Foodexperten probierten die Marktneuheit am Stand von Friesenkrone. SJØ lässt sich am besten puristisch und gleichzeitig modern und frech für den jungen Geschmack in Szene setzen (Rezepte gibt es auf der Homepage). Eine feurige Meisterleitung zeigte Electrolux Professional mit seinen Geräten und schickte 600 saftige Burger in nur vier Stunden an alle Streetfood-hungrigen Gäste. Auch Saro präsentierte einiges an High-Tech und zeigte, was mit dem TEPP TWIN alles möglich ist: während auf der bis zu -38°C kalten Platte Ice Cream Rolls gezaubert wurden (der neueste Food-Trend aus Thailand), bestachen die auf der bis zu 240°C heißen parallelen Kochplatte brutzelnde Aromen die Zuschauer. Die hochwertigen Messer der Traditionsmarke Friedr. Dick geraten auch nie aus der Zeit und waren beliebter denn je – genauso wie die neuen Eiskreationen von Langnese.

Wenn Köche sich nach einem gelungenen Abend zu ihren Gästen gesellen, müssen sie das natürlich auch im richtigen Outfit tun. eine exklusive Beratung dazu gab es bei JOBELINE, wo nicht zuletzt die offizielle Koch des Jahres Kochjacke erworben werden konnte. Auch bei Sosa waren die neuesten Zutaten gefragt. Welche ausgefallenen Drinks mit neuen Techniken derzeit Gourmetmenüs abrunden, zeigte Starbarkeeper Marian Krause im iSi-Cocktail-Workshop. Lasst euch im Video-Mitschnitt noch einmal inspirieren. Ohne viel Aufwand aber mit einem großen Wow-Effekt können Sternegerichte mit der richtigen Kresse, essbaren Blüten und Blättern von Koppert Kress in Szene gesetzt werden. Und Tee und Kaffee? – War gestern! Barista-Style und Tee-Cocktails lautet die Devise bei den Heißgetränken. I.O 100% caffè und KEO waren die richtigen Ansprechpartner hierfür. Als unvergänglichen Klassiker wenn es um Premiumwasser geht, präsentierte sich Acqua Morelli einmal mehr.

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Ein Rückblick der Finalisten: Jan Pettke und Christopher Sakoschek im Interview

KDJ: „Jan und Christopher, ihr habt es geschafft: Im Oktober 2017 werdet ihr auf der Anuga im Finale um den begehrten Branchentitel Koch des Jahres kämpfen!
Habt ihr diesen Erfolg gut einen Monat nach eurer Glanzleistung in Salzburg realisiert?“
Jan: „Ja auf jeden Fall! Als wir am Dienstag wieder zurück in der Kochfabrik waren, hat uns ein großer Sektempfang erwartet. Es ist toll zu sehen, dass alle sich mit uns freuen und mitgefiebert haben.“
Christopher: „Nein, also ich habe es immer noch nicht richtig realisiert! Ich freue mich allerdings riesig auf das Finale in Köln und auf einen starken Wettkampf!“

KDJ: „Was bedeutet der sieg für euch?“
Jan: „Mir bedeutet der Sieg wirklich viel!! Es ist der Hammer zu wissen, dass mein Menü der Jury am besten gefallen hat.“
Christopher: „Mich macht es extrem stolz, dass ich in Salzburg weitergekommen bin, da ich eigentlich mit nichts gerechnet habe! Jetzt im Finale ist alles möglich.”

KDJ: „Was denkt ihr hat die Jury von euren Menüs überzeugt?“
Christopher: „Ich hoffe allein der Geschmack, das wäre das erklärte Ziel gewesen.“
Jan: „Ich denke, dass mein Menü durch seine „Einfachheit“ überzeugt hat! Bei mir steht das Hauptprodukt im Mittelpunkt. Ohne viel Schnick-Schnack.“

KDJ: „Bis zum Finale ist noch etwas Zeit, um von der „Familia“ zu profitieren, was sind eure Pläne bis dahin und werden wir euch bei den nächsten Events treffen?“
Jan: „Meine Pläne sind natürlich, das perfekte Menü auszuarbeiten und mich so gut es geht auf das Finale vorzubereiten. Und klar werde ich zu den nächsten Events kommen. Das lass’ ich mir nicht entgehen! Ich freue mich echt schon darauf! Und natürlich auf euch!“
Christopher: „Bei den anstehenden Events bin ich auch sicher dabei! Ich möchte natürlich gerne wissen, wer mit uns nach Köln reisen darf. Bis dahin habe ich noch jede Menge Privataufträge und ein Pop-up Restaurant für den Sommer geplant.“
KDJ: „Dann viel Erfolg bei euren Plänen! Wir freuen uns auch auf euch!“